USA verhängen Einreiseverbot gegen Ex-Suriname-Präsident Bouterse.
Die USA haben gegen den ehemaligen surinamischen Präsidenten Desi Bouterse und sechs ehemalige Militärangehörige wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an außergerichtlichen Tötungen politischer Gegner in den 1980er Jahren ein Einreiseverbot verhängt. Das US-Außenministerium erklärte, dass diesen Personen und vier Familienmitgliedern die Einreise in die Vereinigten Staaten grundsätzlich verwehrt sei, da sie an den sogenannten „Dezember-Morden“ beteiligt gewesen seien. Bouterse, der jahrzehntelang die Politik in Suriname dominierte, führte 1980 einen Putsch an und verließ das Amt im Jahr 2020. Er und sechs weitere wurden vor fünf Jahren wegen ihrer Rolle bei der Ermordung von 15 führenden Regierungskritikern im Jahr 1982 verurteilt. Bouterse wurde zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, erschien jedoch im Januar dieses Jahres nicht im Gefängnis, was eine internationale Fahndung nach ihm auslöste.
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