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Prädatorische Mikrokredite in Kambodscha zwingen indigene Familien, trotz internationaler Finanzierung Land zu verlieren und Missbrauch zu erleiden.
Laut einem Bericht von Human Rights Watch treibt die Kreditvergabe für die prädatorische Mikrofinanzierung in Kambodscha Landverlust und Menschenrechtsverletzungen in indigenen Gemeinschaften, insbesondere in der Provinz Ratanakiri, voran.
Die Untersuchung ergab, dass indigene Dorfbewohner, die oft nicht in der Lage waren, Khmer zu lesen, durch unklare Kreditbedingungen irregeführt und durch Drohungen und wiederholte Besuche in Schulden gedrängt wurden.
MFIs akzeptierten informelle Grundstückstitel als Sicherheit trotz gesetzlicher Schutzbestimmungen für kollektive indigene Landrechte, was zu Zwangsverkäufen, Überschuldung und Verlust des Zugangs zu Gesundheitsversorgung und Bildung führte.
Einige Kreditnehmer sahen sich von Schulden getriebenen Selbstmorden gegenüber.
Trotz bekannter Risiken haben internationale Investoren, einschließlich der IFC der Weltbank, die Finanzierung dieser Institute mit Millionen von Darlehen fortgesetzt.
Der Bericht fordert eine stärkere Aufsicht, unabhängige Beschwerdemechanismen und Rechenschaftspflicht von Kreditgebern und Investoren zum Schutz der indigenen Rechte.
Predatory microloans in Cambodia are forcing Indigenous families to lose land and face abuses, despite international funding.