Lerne Sprachen natürlich mit frischen, authentischen Inhalten!

Beliebte Themen
Nach Region erkunden
Eine neue Studie stellt große Forschungslücken bei Zoonoseerkrankungen fest, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen, die eine globale Zusammenarbeit und einen One Health Ansatz zur Bekämpfung der Entstehung von Krankheiten fordern.
Eine neue Studie zeigt signifikante Lücken in der Forschung über Zoonosekrankheiten im Zusammenhang mit Agrarnahrungssystemen, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen fast die Hälfte der veröffentlichten Studien fehlt.
Mit einer Analyse von über 49.000 Publikationen identifizierten die Forscher nur 424 relevante Studien, wobei Schlüsselbereiche wie Tier-Mensch-Interaktionen und die Dynamik des Lebensmittelsystems nicht erforscht wurden.
Zoonotische Krankheiten verursachen jährlich 2,5 Milliarden Krankheiten und 2,7 Millionen Todesfälle, wobei 60 % der menschlichen Infektionskrankheiten und 75 % der neu auftretenden Infektionen bei Tieren entstehen.
Die Studie fordert einen One-Health-Ansatz, der interdisziplinäre, systembasierte Forschung und eine stärkere internationale Zusammenarbeit hervorhebt, um die Entstehung von Krankheiten besser zu verstehen und evidenzbasierte Politiken zu informieren.
Die Ergebnisse werden in einem Webinar der FAO am 2. Dezember diskutiert.
A new study finds major research gaps in zoonotic diseases, especially in lower-income countries, urging global cooperation and a One Health approach to combat disease emergence.