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Bewegung reduziert Tod und Krebsrisiko weniger in verschmutzter Luft, wobei der Nutzen stark sinkt, wenn PM2,5 25 μg/m3 übersteigt.
Eine große internationale Studie stellt fest, dass die Langzeitexposition durch Feinstaubverschmutzung (PM2.5) den gesundheitlichen Nutzen von Bewegung schwächt und in Gebieten mit hoher Umweltverschmutzung die Schutzwirkung gegen Tod und Krebs abnimmt.
Durch die Analyse von Daten von über 1,5 Millionen Erwachsenen in fünf Ländern fanden Forscher heraus, dass Bewegung zwar das Todesrisiko in sauberer Luft um 30 % senkt, dies jedoch auf 12–15 % sinkt, wenn PM2,5-Werte 25 μg/m³ überschreiten – Werte, die von fast der Hälfte der Weltbevölkerung übertroffen werden.
Über 35 μg/m3 verschwindet der Nutzen für die Krebsprävention fast.
Obwohl die Übung auch in verschmutzten Gebieten weiterhin hilfreich ist, drängen Experten auf eine Verbesserung der Luftqualität und schlagen vor, den Verschmutzungsgrad zu überprüfen, sauberere Wege zu wählen oder die Intensität an hoch verschmutzenden Tagen zu reduzieren.
Exercise reduces death and cancer risk less in polluted air, with benefits dropping sharply when PM2.5 exceeds 25 μg/m³.