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Georgiens neue Protestgesetze verhängen harte Strafen, Massenhaft und Überwachung, was Menschenrechtsbedenken auslöst.
Die georgischen Behörden haben seit November 2024 strenge neue Gesetze verabschiedet, die gemeinsame Protestaktionen wie Straßensperren, Tragen von Masken oder Verwendung von Laserpointern kriminalisieren, wobei die Geldstrafen um das Zehnfache auf 5.000 Lari steigen – etwa $1.850 oder das Doppelte des durchschnittlichen monatlichen Einkommens.
Die Gesetze gewähren der Polizei weitreichende Befugnisse, um Einzelpersonen bis zu 48 Stunden lang auf der Grundlage des Verdachts auf künftiges Fehlverhalten festzunehmen und die Verwaltungshaft auf 60 Tage zu verlängern.
Wiederholte geringfügige Vergehen können zu Gefängnisstrafen von bis zu vier Jahren führen, und verbale Beleidigungen von Beamten sind jetzt mit bis zu 45 Tagen im Gefängnis strafbar.
Die Behörden haben die Überwachung und die Gesichtserkennung genutzt, um Massenhaft und Tausende von Geldstrafen zu rechtfertigen, oft ohne ein angemessenes Verfahren.
Human Rights Watch sagt, dass die Maßnahmen gegen internationale Menschenrechtsstandards verstoßen und ein Klima der Angst schaffen, das Dissent unterdrückt.
Georgia's new protest laws impose harsh penalties, mass detentions, and surveillance, sparking human rights concerns.