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Eine Untersuchung in Bangladesch ergab, dass die meisten der 1.569 gewaltsamen Verschwundenen unter der Awami-Liga politisch getrieben wurden, um Top-Beamte zu belasten und Opfer mit Oppositionsparteien zu verknüpfen.
Eine Untersuchungskommission in Bangladesch hat dem Chefberater Prof. Muhammad Yunus einen Abschlussbericht vorgelegt, in dem sie feststellte, dass die Mehrheit der 1.569 bestätigten Verschwindenlassen während der ehemaligen Regierung der Awami League politisch motiviert waren.
Der Bericht, der auf 1.913 Beschwerden basiert, ergab, dass 75 % der lebend zurückkehrenden Personen mit Jamaat-e-Islami und dessen Studentenflügel verbunden waren, während 68 % der Vermissten mit der BNP und Verbündeten in Verbindung standen.
Nach Schätzungen der Kommissionsmitglieder könnte die tatsächliche Zahl der Opfer aufgrund der unzureichenden Berichterstattung bei 4 000 bis 6 000 liegen.
Die Beweise deuteten auf die Beteiligung des ehemaligen Premierministers Sheikh Hasina, ihres Verteidigungsberaters Generalmajor Tarique Ahmed Siddique und des ehemaligen Innenministers Asaduzzaman Khan hin, wobei einige Opfer angeblich nach Indien gebracht wurden.
Zu den Orten, die mit außergerichtlichen Tötungen in Verbindung stehen, gehören die Flüsse Baleshwar und Buriganga und Munshiganj.
Yunus bezeichnete die Ergebnisse als historisch, verurteilte die Missbräuche als dämonisch und forderte die öffentliche Verbreitung des Berichts, die Kartierung von Tatorten und institutionelle Reformen.
A Bangladesh inquiry found most of 1,569 enforced disappearances under the Awami League were politically driven, implicating top officials and linking victims to opposition parties.