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Gambia beschuldigt Myanmar des Rohingya-Genozids am ICJ, unter Berufung auf Gräueltaten aus dem Jahr 2017, die 700.000 zur Flucht gezwungen haben.
Der Internationale Gerichtshof (ICJ) hat begonnen, einen von Gambia eingereichten Fall zu hören, in dem er Myanmar wegen Völkermordes an der muslimischen Minderheit Rohingya während einer militärischen Niederschlagung 2017 beschuldigt.
Die Anhörungen, der erste vollständige Völkermordprozess am ICJ seit über einem Jahrzehnt, konzentrieren sich auf die Anschuldigungen von Massenmorden, sexueller Gewalt, Brandstiftung und Zwangsvertreibung, die über 700.000 Rohingya zur Flucht nach Bangladesch zwangen.
Der ICJ wird Zeugenaussagen von Opfern und Sachverständigen hören, und das Verfahren wird voraussichtlich drei Wochen dauern.
Während Myanmar die Anklagen leugnet und behauptet, dass seine Aktionen eine legitime Antwort auf aufständische Angriffe seien, leugnen die Vereinten Nationen und die USA.
Die Bewertungen ergaben Hinweise auf eine Völkermord-Intention.
Der Fall könnte rechtliche Präzedenzfälle schaffen und zukünftige internationale Aktionen beeinflussen, wie zum Beispiel Südafrikas Völkermordanspruch gegen Israel.
Gambia accuses Myanmar of Rohingya genocide at ICJ, citing 2017 atrocities that forced 700,000 to flee.