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Kuba erklärte eine Kriegsmobilisierung am Nationalen Tag der Verteidigung, inmitten von gravierenden Engpässen und öffentlicher Skepsis.
Am 18. Januar 2026 genehmigte der Nationale Verteidigungsrat Kubas unter der Leitung von Präsident Miguel Díaz-Canel Pläne für den Übergang zu einem Kriegszustand unter der "Krieg des ganzen Volkes"-Strategie, die den Nationalen Verteidigungstag markiert.
Die staatlichen Medien berichteten über den Umzug als Teil breiterer Verteidigungsvorbereitungen, wobei Armeegeneral Raúl Castro Ruz die Sitzung informierte und lobte.
Die Ankündigung, bei der es an konkreten Umsetzungsmaßnahmen fehlte, zog die öffentliche Skepsis und Gegenreaktionen angesichts des starken Mangels an Lebensmitteln, Medizin und Elektrizität an.
Viele Kubaner verspotteten die Erklärung als irrelevant und absurd und hinterfragten die Logik der Mobilisierung für die Verteidigung, während die Nation vor einer sich vertiefenden Krise steht.
Der Zeitpunkt fällt zusammen mit der regionalen Instabilität nach der US-Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro am 3. Januar, was Spekulationen über die Angst des Regimes antreibt.
Trotz der offiziellen Rhetorik, die die nationale Einheit und das Engagement für den Sozialismus hervorhebt, spiegelt die öffentliche Stimmung weit verbreitete Desillusionierung wider, wobei viele keinen Wunsch äußern, ein versagendes System zu verteidigen.
Cuba declared a wartime mobilization on National Defense Day amid severe shortages and public skepticism.