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Chiles rechtsextrem gewählte Präsidentin ernennt Anwälte aus der Pinochet-Ära zu wichtigen Kabinettsposten und löst damit Menschenrechtsbedenken aus.
Chiles neuer Präsident José Antonio Kast hat kurz vor seiner Amtseinführung am 11. März zwei ehemalige Anwälte des Diktators Augusto Pinochet – Fernando Barros als Verteidigungsminister und Fernando Rabat als Minister für Justiz und Menschenrechte – ernannt.
Die Auswahl, die Teil eines breiteren konservativen Kabinetts ist, hat Kontroversen ausgelöst wegen des sensiblen Menschenrechtsvermächtnisses des Pinochet-Regimes 1973–1990, das mehr als 3.200 Tote oder Verschwundene verursachte.
Kast, ein rechtsextremer Führer und selbstbeschriebener Bewunderer von Pinochet, betonte die nationale Einheit und die Wirtschaftsreform, wobei der Ökonom Jorge Quiroz Finanzminister wurde.
Die Ernennungen spiegeln eine Rechtsverschiebung in ganz Lateinamerika wider, inmitten laufender Debatten über Gerechtigkeit, Erinnerung und Regierungsführung.
Chile’s far-right president-elect appoints Pinochet-era lawyers to key cabinet posts, sparking human rights concerns.