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Laut einer neuen Studie erhöht die Langzeitexposition der Luftverschmutzung, selbst bei niedrigen Konzentrationen, das Risiko und beschleunigt das Fortschreiten der motorischen Neuronenerkrankung.
Eine neue Studie in der JAMA-Neurologie verbindet die Langzeitexposition der Luftverschmutzung – selbst bei niedrigen für Schweden typischen Konzentrationen – mit einem 20-30% höheren Risiko für motorische Neuronenerkrankung (MND), einschließlich ALS, und einem schnelleren Krankheitsverlauf.
Analysieren von Daten von mehr als 10.000 Personen fanden Forscher heraus, dass die Exposition gegenüber Schadstoffen wie PM2.5, PM10 und Stickstoffdioxid in der Nähe von Häusern bis zu zehn Jahren vor der Diagnose mit einem erhöhten Risiko, früherem Bedarf an Atemwegsunterstützung und höherer Sterblichkeit verbunden war.
Die Verbindung blieb bestehen, nachdem sie Genetik und gemeinsame Umgebungen berücksichtigt hatte, was darauf hindeutet, dass die lokale Verkehrsverschmutzung eine Schlüsselrolle spielen könnte.
Die Studie kann zwar keine Ursache nachweisen, aber sie trägt zu den Beweisen bei, dass Luftverschmutzung die neurologische Gesundheit beeinträchtigt und unterstreicht die Bedeutung sauberer Luft für die Krankheitsprävention.
Long-term exposure to air pollution, even at low levels, increases risk and speeds progression of motor neurone disease, according to a new study.