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Die Beseitigung von EU-Fleisch-Mehrwertsteuersenkungen könnte die Lebensmittelemissionen um 3,5 %–5,7 % bei geringen Nettokosten verringern.
Eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung stellt fest, dass die Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuer auf Fleisch in der EU die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen um 3,5 % auf 5,7 %, was 29,9 Millionen Tonnen CO2 jährlich entspricht, reduzieren könnte, indem der Fleischverbrauch abgeschreckt und die Ernährung auf pflanzlicher Basis gefördert wird.
Während diese Änderung die Lebensmittelkosten für Haushalte um jährlich 109 € erhöhen würde, würden die Steuereinnahmen für die Bürger die Nettokosten auf 26 € senken.
Eine breiter angelegte Politik zur CO2-Preisgestaltung könnte bei der Umsetzung der sozialen Ausgleichszahlungen zu ähnlichen Senkungen bei niedrigeren Nettokosten von 12 € jährlich führen.
Die Forschung zeigt, dass die derzeitigen EU-Preise für Lebensmittel Umweltschäden nicht widerspiegeln, und die Beseitigung von Steuervergünstigungen für Fleisch ist ein erster Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen Lebensmittelpolitik.
Removing EU meat VAT cuts could cut food emissions by 3.5%–5.7% with small net cost.