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Der österreichische Ex-Spion Egisto Ott steht in Wien vor Gericht wegen angeblicher Spionage 2015–2022 für Russland, beschuldigt, sensible Daten aussickern zu lassen und dem Flüchtigen Jan Marsalek zu helfen.
Egisto Ott, ein 63-jähriger ehemaliger österreichischer Geheimdienstbeamter, wird in Wien wegen Spionage für Russland zwischen 2015 und 2022 vor Gericht gestellt, beschuldigt, sensible Daten, Geräte und persönliche Informationen an den russischen Geheimdienst und den flüchtigen Wirecard-Exekutiv Jan Marsalek weitergegeben zu haben, der verdächtigt wird, für Russlands FSB zu arbeiten.
Die Staatsanwälte behaupten, Ott habe auf europäische Datenbanken zugegriffen, Handys von hochrangigen Beamten kopiert und einen verschlüsselten EU-Sicherheits-Laptop an den Iran verkauft, das Leben gefährdet und die Geheimdienste Österreichs beschädigt.
Ott leugnet alle Anklagepunkte und wurde zuvor 2025 wegen damit zusammenhängender Lecks freigesprochen.
Der Prozess begann am 22. Januar 2026, mit einer möglichen fünfjährigen Gefängnisstrafe, wenn verurteilt.
In einem damit zusammenhängenden Fall wird der ehemalige rechtsextreme Abgeordnete Thomas Schellenbacher wegen angeblicher Unterstützung Marsaleks bei der Flucht nach Belarus angeklagt.
Austrian ex-spy Egisto Ott stands trial in Vienna over alleged 2015–2022 spying for Russia, accused of leaking sensitive data and aiding fugitive Jan Marsalek.