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Zwei Monate alte Babys können zwischen lebenden und nicht lebenden Objekten unterscheiden, die auf Gehirnaktivität basieren, findet eine Studie.
Eine neue Studie mit fMRI und KI zeigt, dass zwei Monate alte Säuglinge früher als bisher angenommen visuelle Objekte – wie Tiere oder unbelebte Gegenstände – kategorisieren können und unterschiedliche Gehirnaktivitätsmuster als Reaktion auf verschiedene Kategorien aufweisen.
Unter der Leitung von Forschern des Trinity College Dublin, der Queen- und Stanford-Universität Belfast analysierte die Studie Gehirnreaktionen bei 130 wachen Babys und stellte fest, dass auch ohne Sprach- oder motorische Fähigkeiten Säuglinge schon ab zwei Monaten visuelle Reize nach Kategorien gruppieren können.
Follow-up-Scans nach neun Monaten zeigten eine stärkere Differenzierung zwischen lebenden und nicht lebenden Dingen, was auf eine schnelle kognitive Entwicklung hindeutet.
Die Ergebnisse, die in Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, stellen frühere Annahmen heraus, dass solche Fähigkeiten in drei bis vier Monaten entstehen, und heben die Raffinesse der frühen Gehirnfunktion hervor, die mögliche Einblicke in neurologische Entwicklungsstörungen und KI-Design bietet.
Two-month-old babies can distinguish between living and non-living objects based on brain activity, a study finds.