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Ein ungarisches Gericht verurteilte die deutsche Nicht-Binär-Aktivistin Maja T. zu acht Jahren Gefängnis wegen angeblicher Beteiligung an gewalttätigen Angriffen während einer rechtsextremen Veranstaltung 2023 in Budapest.
Ein ungarisches Gericht hat Maja T., eine 25-jährige deutsche nicht-binäre antifaschistische Aktivistin, zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie angeblich an gewalttätigen Angriffen während eines rechtsextremen Gedenkens 2023 in Budapest teilgenommen hat.
Die Staatsanwaltschaft sagte, sie sei Teil der militanten linken Gruppe Antifa Ost, die die Teilnehmer der Veranstaltung mit Schlagstöcken, Gummihämmern und Pfefferspray angriff und neun Personen, vier ernsthaft verletzte.
Sie wurde 2024 trotz eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts aus Deutschland ausgeliefert, in dem sie vor Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen warnte.
Der Prozess hat internationale Kritik über die Bedenken hinsichtlich der Gerechtigkeit der Justiz, Ungarns Behandlung von LGBTQ+-Personen und politische Motivationen, vor allem vor den nationalen Wahlen, ausgelöst.
Das Urteil steht zur Berufung.
A Hungarian court sentenced German non-binary activist Maja T. to eight years in prison for alleged involvement in violent attacks during a 2023 far-right event in Budapest.