Lerne Sprachen natürlich mit frischen, authentischen Inhalten!

Beliebte Themen
Nach Region erkunden
Irakische Händler protestieren gegen neue Zollsätze, unter Berufung auf steigende Kosten und Korruption, da ein Gericht sich darauf vorbereitet, über ihre Rechtmäßigkeit zu entscheiden.
Hunderte von irakischen Händlern und Zollfirmen protestierten am 8. Februar 2026 in Bagdad und forderten die Umkehr neuer Zölle, die am 1. Januar in Kraft traten.
Die Zölle, die darauf abzielten, die Schulden in Höhe von 69 Milliarden US-Dollar zu senken und das Vertrauen auf Öl – immer noch 90 % der Staatseinnahmen – zu verringern, haben die Kosten stark erhöht, wobei einige Gebühren bis zu 30 % steigen, die Containergebühren von 3 Millionen auf 14 Millionen Dinar steigen und die Milchzölle für Säuglinge steigen.
Demonstranten beschuldigten Beamte der Korruption, zitierten Hafenüberlastung in Umm Qasr und warnten vor höheren Verbraucherpreisen.
Eine rechtliche Herausforderung für die Tarife ist vor dem Obersten Gerichtshof des Iraks, der am Mittwoch herrschen soll, anhängig.
Die Demonstrationen fielen zeitgleich mit einem landesweiten Streik der Ladenbesitzer zusammen, bei dem die Geschäfte geschlossen und Schilder mit der Aufschrift "Zollgebühren töten die Bürger" angebracht wurden. Einige Händler erwägen, die Einfuhren durch die Region Kurdistan umzuleiten, wo die Gebühren niedriger sind.
Iraqi traders protest new customs tariffs, citing rising costs and corruption, as a court prepares to rule on their legality.