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Eine neue "profound Autismus"-Diagnose zielt darauf ab, stark betroffenen autistischen Individuen besser zu dienen, löst aber eine Debatte über Stigma und Ressourcenzuweisung aus.
Eine vorgeschlagene Diagnose des "profound Autismus" zielt darauf ab, autistische Personen mit den höchsten Unterstützungsbedürfnissen besser zu identifizieren – diejenigen, die nonverbal oder minimal verbal sind, eine bedeutende intellektuelle Behinderung haben und 24-Stunden-Pflege benötigen.
Laut Advocates würde die Kategorie, die 2021 von der Lancet-Kommission eingeführt wurde, den Zugang zu maßgeschneiderten Dienstleistungen und Forschung für eine Gruppe verbessern, die schätzungsweise etwa ein Viertel der autistischen Menschen ausmachen würde.
Kritiker warnen jedoch davor, Individuen zu stigmatisieren oder die Aufmerksamkeit vom breiteren Spektrum abzulenken.
Experten sind sich darin einig, dass die systemischen Lücken in der Unterstützung und den Dienstleistungen unabhängig von Diagnoseetiketten beseitigt werden müssen.
A new "profound autism" diagnosis aims to better serve severely affected autistic individuals but sparks debate over stigma and resource allocation.