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Japan verschifft Industriekohle bis 2030 für Offshore-Speicherungen nach Malaysia und zielt auf 20 Millionen Tonnen pro Jahr ab.
Malaysia und Japan bauen ein grenzüberschreitendes CO2-Abscheidungs- und -Speicherprojekt auf. Japan plant, Industrieemissionen – vor allem aus Strom, Stahl und Raffination – bis 2030 in Offshore-Lagerstätten vor Sarawak, Borneo, zu verschiffen.
Die Initiative zielt darauf ab, jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen zu speichern, wobei Malaysia sich als CCS-Hub Südostasien positioniert.
Während Malaysia bis zu 250 Milliarden US-Dollar an wirtschaftlichen Vorteilen ausweist und eine entsprechende Gesetzgebung verabschiedet hat, hinterfragen Kritiker die Wirksamkeit der Technologie, nennen sie teuer, unerprobt und eine Ablenkung von erneuerbaren Energien.
Umweltschützer warnen davor, die Klimaverantwortung nach Malaysia zu verlagern, indem sie sie als CO2-Kolonialismus bezeichnen, während die IEA-Projekte CCS bis 2050 weniger als 5 % der globalen Emissionsreduktionen beitragen werden.
Japan to ship industrial carbon to Malaysia by 2030 for offshore storage, aiming for 20 million tons annually.