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Die EU wird ihr 25-jähriges Handelsabkommen mit dem südamerikanischen Mercosur-Block trotz der französischen Opposition und der rechtlichen Herausforderungen vorläufig umsetzen, um die Ausfuhren zu stärken und die Lieferketten zu diversifizieren.
Die EU bereitet sich auf die Umsetzung ihres langverzögerten Handelsabkommens mit Südamerika – Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – trotz der französischen Opposition und einer anhängigen rechtlichen Herausforderung vor dem Gerichtshof der Europäischen Union vor.
Das Abkommen, das nach 25 Jahren unterzeichnet wurde, könnte Zölle in Höhe von 4 Mrd. € eliminieren und die EU-Ausfuhren ankurbeln, den Block dabei unterstützen, die Lieferketten zu diversifizieren und die Abhängigkeit von kritischen Mineralien wie Lithium und Kupfer auf China zu reduzieren.
Die EU kann die Vereinbarung bereits im April oder Mai vorläufig anwenden, wenn der Mercosur mit der Ratifizierung beginnt, wobei Argentinien den Prozess anführt.
Eine Studie schätzt, dass die EU aufgrund von Verzögerungen von 2021 bis 2025 291 Mrd. € am BIP verloren hat.
Der Pakt umfasst auch Klimaschutzverpflichtungen, regulatorische Zusammenarbeit und Cybersicherheitsbestimmungen, die umfassendere strategische Ziele im Rahmen des globalen Wettbewerbs widerspiegeln.
The EU is set to provisionally implement its 25-year-old trade deal with South America’s Mercosur bloc, despite French opposition and legal challenges, to boost exports and diversify supply chains.