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Eine neue indische Ausstellung zeigt, wie britische Kolonialfotografen inszenierte Porträts benutzten, um Indiens vielfältige Bevölkerungen für administrative Kontrolle zu klassifizieren.
In einer neuen Ausstellung in Indien werden fast 200 Fotografien aus der Kolonialzeit gezeigt, die über 65 Jahre hinweg entstanden sind und zeigen, wie die Briten mit der Fotografie Indiens unterschiedliche Bevölkerungen kategorisiert haben.
Mit Bildern von Gemeinschaften vom Nordosten bis zum Nordwesten – darunter Lepchas, Bhutias, Afridis, Todas, Parsis und Gujarati-Elite – sowie alltäglichen Individuen wie Friseuren, Schlangenbeschwörern und Tänzern veranschaulicht die Sammlung, wie inszenierte Porträts dazu beigetragen haben, feste "Typen" für administrative Zwecke zu konstruieren.
Fotografen wie Edward Taurines und Felix Morin dokumentierten Menschen in britisch kontrollierten Regionen und darüber hinaus, unter anderem in Singapur und Chittagong.
Die Ausstellung beleuchtet die Rolle der Fotografie nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Gestaltung kolonialer Klassifikationen und dauerhafter Identitätswahrnehmungen.
A new Indian exhibition reveals how British colonial photographers used staged portraits to classify India’s diverse populations for administrative control.