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Ein Massengrab aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. in Serbien enthüllt ein gezieltes Massaker an Frauen und Kindern aus unterschiedlichen Hintergründen, wahrscheinlich verbunden mit regionalen Konflikten und Umbrüchen.
Ein Massengrab aus dem neunten Jahrhundert v. Chr. in Gomolava (Serbien) hat Beweise für ein groß angelegtes, gezieltes Massaker an Frauen und Kindern enthüllt, bei dem 77 Personen – meist weiblich und jung – zusammen vergraben wurden.
Skelettreste zeigen unverheilte Verletzungen durch gewalttätige Angriffe, und genetische und isotopische Daten deuten auf unterschiedliche Ursprünge hin, was darauf hindeutet, dass Opfer aus mehreren Gemeinschaften gefangen wurden.
Das Begräbnis umfasste persönliche Gegenstände, Tierreste und rituelle Elemente, die eher auf eine absichtliche, symbolische Handlung als auf eine voreilige Entsorgung hindeuteten.
Die Forscher folgern, dass die Gewalt strategisch sei, wahrscheinlich an soziale Umwälzungen, Migration und Konflikte während einer turbulenten Zeit in Südosteuropa gebunden.
A 9th-century BCE mass grave in Serbia reveals a targeted massacre of women and children from diverse backgrounds, likely tied to regional conflict and upheaval.