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Das neuseeländische Kinderwohlfahrtssystem versagt trotz laufender Reformen verletzliche Jugendliche, mit steigenden Missbrauchsfällen und systemischer Vernachlässigung, insbesondere unter Māori.
Ein Bericht aus dem Jahr 2025 von New Zealand's Independent Childrens Monitor zeigt, dass Oranga Tamariki weiterhin Kinder und Jugendliche in der staatlichen Pflege versagt, wobei die Einhaltung der National Care Standards sechs Jahre nach ihrer Umsetzung niedrig bleibt.
Über 5.600 tamariki und rangatahi sind in Pflege, viele erleben häufige Pflegekräfte Veränderungen, unzureichende Besuche von Sozialarbeitern und längere Aufenthalte in Motels und Hotels – oft ohne angemessene Aufsicht.
Missbrauch oder Vernachlässigung wurde in 530 Fällen bestätigt, ein Anstieg von 507 im Vorjahr, wobei jedes zehnte Kind verletzt und Māori-Jugend überproportional betroffen war.
Nach wie vor bestehen psychische Gesundheitsprobleme, schlechte Bildungsergebnisse und begrenzte Unterstützung für die Unabhängigkeit im Alter von 18 Jahren.
Trotz eines neuen Aktionsplans bleiben systemische Fragen bestehen, die zu Reformen und einem Wechsel zu gemeindegeführten, iwi- und whānau-getriebenen Pflegemodellen führen.
New Zealand's child welfare system fails vulnerable youth, with rising abuse cases and systemic neglect, especially among Māori, despite ongoing reforms.