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Die Zahl der Besuche von Jugendlichen, die sich selbst verletzen, hat sich in 12 OECD-Ländern zwischen 2000 und 2024 verdoppelt. Dies ist auf zunehmende emotionale Belastung zurückzuführen, insbesondere bei Mädchen.
Eine neue kanadische Studie in JAMA Pediatrics zeigt, dass die Selbstverletzung von Jugendlichen in 12 OECD-Ländern stetig zugenommen hat. Die Zahl der ärztlichen Besuche bei Personen unter 25 Jahren stieg zwischen 2000 und 2024 um 3,5% pro Jahr; sie verdoppelte sich auf etwa 20 Fälle je 10.000 Menschen, insbesondere bei Mädchen.
Der Trend, der vor der Pandemie anhielt, spiegelt weit verbreitete emotionale Belastung wider und betont das Selbstverletzen als Mechanismus zur Bewältigung von Trauma, Mobbing oder emotionalen Schmerzen.
Experten fordern Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, eine bessere Unterstützung für psychische Erkrankungen in Schulen und Bemühungen zur Verringerung von Stigmatisierung sowie die Förderung eines frühzeitigen Eingriffs.
Youth self-harm visits doubled in 12 OECD nations from 2000 to 2024, driven by rising emotional distress, especially among girls.