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Afrikanische Nationen erhöhen die Glücksspielsteuern, um der steigenden Online-Sucht entgegenzuwirken und das Einkommen zu steigern. Südafrika schlägt eine 20%ige Gewinnsteuer bis 2027 vor.
Afrikanische Länder wie Südafrika, Malawi, Simbabwe und Senegal erhöhen die Glücksspielsteuern inmitten einer Zunahme von Online-Wetten und steigenden Abhängigkeitsraten.
In Südafrika, wo heute zwei Drittel der Erwachsenen online spielen – gegenüber 30 % im Jahr 2017 – schlägt die Regierung eine nationale Steuer von 20 % auf Gewinne vor, mit dem Ziel, die Einnahmen auf 607 Millionen Dollar zu steigern und problematisches Glücksspiel zu reduzieren.
Der endgültige Steuerplan wird im Februar 2027 erwartet.
Die South African Bookmakers Association warnt davor, dass die Steuer Spieler auf unregulierte Seiten drängen könnte. Der Umfang der Suchtbehandlungen sei von 2.600 im Jahr 2024 auf über 4.600 im Jahre 2025 gestiegen.
Ähnliche Steuererhöhungen sind in Malawi und Simbabwe im Gange, wobei Senegal die Glücksspielsteuer in seinen Plan zur wirtschaftlichen Erholung aufnimmt.
Kritiker betonen, dass ohne Unterstützungssysteme die Ursachen der Spielsucht nicht allein durch Steuern behoben werden können.
African nations raise gambling taxes to combat rising online addiction and boost revenue, with South Africa proposing a 20% tax on profits by 2027.