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Eine neue Studie stellt das Alter von Monte Verde in Frage und deutet darauf hin, dass Menschen später als bisher angenommen auf dem amerikanischen Kontinent angekommen sein könnten.
Eine neue Studie stellt die seit langem bestehende Annahme in Frage, dass der Monte Verde-Standort in Chile vor etwa 14.500 Jahren entstand. Sie deutet darauf hin, dass er aufgrund geologischer Vermischung von Bodenlagen aus Strömungserosion und einer Vulkanaschenschicht vor 11.000 Jahren nicht älter als 8.200 Jahre sein könnte.
Die Ergebnisse, die auf der Analyse von Sedimenten entlang des Chinchihuapi Creek beruhen, stellen die Genauigkeit früherer Radiokohlenstoffdaten bei Artefakten wie Holzwerkzeugen und einer Feuerstelle in Frage.
Viele Archäologen bestreiten jedoch die Schlussfolgerungen und führen gut datierte Überreste wie ein Mastodon-Zahnwerkzeug und einen verbrannten Grabstang an, der immer noch eine frühere menschliche Präsenz unterstützt.
Die Debatte weckt wieder Fragen darüber, wann und wie Menschen zum ersten Mal in Amerika ankamen. Besonders ob die Migration über einen eisfreien Korridor oder entlang der Pazifikküste stattfand, unterstreicht sie auch die Notwendigkeit weiterer unabhängiger Forschung.
A new study questions Monte Verde’s age, suggesting humans may have arrived in the Americas later than previously thought.