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Die neuseeländische Regierung hat durch die Verschärfung der Regeln und das Stilllegen von Fällen plötzlich Zehntausende Frauen daran gehindert, Ansprüche auf Lohngleichheit zu stellen. Damit wurde der Fortschritt im Rahmen des 2020er Gleichstellungsgesetzes rückgängig gemacht.
Am 19. März 2025 führte ein 45-minütiges Online-Treffen unter den obersten Ministern Neuseelands zu abrupten Änderungen, die Zehntausende von Frauen in der Pflege-, Lehr- und Betreuungsberufe daran hindern konnten, Ansprüche auf Lohngleichheit geltend zu machen.
Ohne öffentliche Konsultation verschärfte die Regierung die Anspruchsregeln, beseitigte wichtige rechtliche Wege wie sektorübergreifende Vergleiche und stoppte laufende Fälle. Damit wurde der Fortschritt im Rahmen des Entgeltgleichheitsgesetzes von 2020 effektiv rückgängig gemacht.
Die innerhalb weniger Tage umgesetzten Änderungen führten zu einer Umleitung von 12,8 Milliarden Dollar an Finanzmitteln und erhöhten die Schwellen über offizielle Empfehlungen hinaus, was Kritik wegen der Transparenz und dem Rückschlag eines weltweit gelobten Rahmens für Gleichstellung der Geschlechter auslöste.
Die Gewerkschaften bezeichneten den Schritt als großen Rückschlag, der viele Arbeiter ohne einen realistischen Weg zu einem fairen Lohn zurücklässt.
New Zealand’s government abruptly blocked tens of thousands of women from pay equity claims by tightening rules and halting cases, reversing progress under the 2020 Equal Pay Act.