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12 Taucher wurden in Finnland ausgebildet, um die Polarregionen zu untersuchen. Die Eisverluste nehmen weiter zu und es gibt weltweit keinen ausreichenden Mangel an wissenschaftlichen Tauchern.
In Finnland haben 12 internationale Taucher im Kilpisjarvi-See nahe der Grenze zwischen Norwegen, Schweden und Finnland eine Ausbildung absolviert. Sie bereiteten sich auf wissenschaftliche Forschungen in den Polarregionen vor.
Der 10-tägige Kurs, der von der finnischen Wissenschaftlichen Tauchakademie der Universität Helsinki veranstaltet wurde, konzentrierte sich auf Fähigkeiten wie Eisbohrung, Navigation in unterwassernahen Umgebungen mit geringer Sichtbarkeit und Verwendung von Sicherheitsleitern unter bis zu 80 Zentimetern Eis.
Die Teilnehmer, darunter Doktoranden und Meeresbiologen, trugen Trockenanzüge, die 2°C Wasser standhalten können. Sie kamen mit einem Schneemobil auf den Standort zu.
Die Ausbildung deckt einen weltweiten Mangel an wissenschaftlichen Tauchern ab, der - nach Schätzungen von 100 bis 200 Personen - erforderlich ist, um die sich rasch verändernden Ökosysteme in Arktis und Antarktis zu untersuchen.
Die Koordinatoren betonen, dass die Datenerhebung dringend erforderlich ist, da das Eis an den Polargebieten in beispiellosem Tempo abbrechen und der Meereis einen Rekordtief erreicht.
12 divers trained in Finland to study polar regions amid growing ice loss and a global shortage of scientific divers.