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Südkoreaner Minister verspricht Rechtsmittel für Missbräuche bei Adoptionen.
Der südkoreanische Justizminister Jung Sung-ho hat zugesagt, die Rechtsmittel für Opfer von staatlichen Missbräuchen in der Vergangenheit auszuweiten. Dabei wird auch auf Ausländer hingewiesen, die adoptiert wurden und nennt das historische Adoptionsverfahren des Landes "Zwangshandel mit Kindern".
In einem Interview am 9. April 2026 kündigte Jung an, dass die Regierung in solchen Fällen keine Anträge auf Berufung gegen günstige Entscheidungen einreichen wird.
Dies folgt auf die Wiederaufnahme der Wahrheit und Versöhnungskommission, welche den Staat für weit verbreiteten Betrug im Adoptionssystem verantwortlich machte. Der Grund dafür war Kostensenkung.
Nach einem neuen Gesetz, das im Februar in Kraft trat, haben die Opfer drei Jahre Zeit, Klagen zu erheben, obwohl Verjährungsfristen abgelaufen sind. Das Ministerium plant, Fristen für mehr als 800 Fälle einzustellen.
South Korean minister pledges legal remedies for past adoption abuses.